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Medientipp BAOBAB KW 42-2017 (16.10.2017 bis 22.10.2017)

 

 

BAOBAB wertet jede Woche das Fernseh- und Kinoprogramm nach Filmen zu entwicklungspolitischen Themen aus. Wir stellen diese Filmtipps als wöchentliche kostenlose Serviceleistung zur Verfügung.

 

Unsere Tipps berücksichtigen Arte, 3sat, ORF 1, ORF 2, ORF III, SRF 1, SRF 2, SRF info, ARD, ZDF, Servus TV und PHOENIX.

 

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Unser neuer YouTube Channel bietet von BAOBAB empfohlene internationale Kurzfilme. Viel Spaß beim Sichten der Playlisten!

 

Freundliche Grüße,

Philipp Frenzel

 
Kinotipps  

Beyond - An African Surf Documentary

Dokumentation, AT, 2017, Regie: Mario Hainzl

 

Von Marokko über die Westsahara nach Mauretanien, in den farbenfrohen Senegal bis nach Gambia: Im Mittelpunkt dieses Dokumentarfilms stehen die Geschichten und Lebenswelten der afrikanischen Bewohner an der Küste sowie der europäischen Reisenden, die den westafrikanischen Küstenabschnitt wieder immer mehr als Reisedestination für sich entdecken. Dabei wird der Surfsport zum verbindenden Element zwischen den Kulturen, zu einer Gemeinsamkeit vor dem Hintergrund unterschiedlicher Lebensmodelle. Ein Blick auf die westafrikanische Küste - erzählt aus der Perspektive der Bewohner und Reisenden und über ein Thema abseits der üblichen Berichterstattung vom magischen Süden.

 

Linz Moviemento, 16.10., 16:15 (OmdU) | 17.10., 16:00 (OmdU) | 19.10., 16:15 (OmdU)

SALZBURG - GLOBALE STADT

Dokumentation, CH, 2017, Regie: Nicolas Wadimoff

 

JEAN ZIEGLER - DER OPTIMISMUS DES WILLENS ist ein kluges und hintersinniges Porträt des weltweit bekannten Globalisierungskritikers und Menschenrechtlers Jean Ziegler. Filmemacher Nicolas Wadimoff nähert sich dem umstrittenen Schweizer Soziologen und Weltbestsellerautor mit kritischer Empathie. Er geht mit Ziegler dahin, wohin dieser sonst nur alleine geht: zu seinen Zweifeln und Widersprüchen und zu seiner tief sitzenden Hoffnung, dass eine andere Welt möglich ist.

 

BSL Breitenseer Lichtspiele, 17.10., 20:30

 

Bayang ina mo - Motherland

Dokumentarfilm, USA/PHL, 2017, Regie: Ramona S. Diaz

 

Schon in der ersten Einstellung sind wir hineingeworfen in den Alltag im Dr. Jose Fabella Memorial Hospital, einer staatlichen Geburtsklinik in Manila, in der zu Spitzenzeiten an die 100 Babies pro Tag zur Welt gebracht werden und die vor allem von Menschen aufgesucht wird, die kein Geld haben: Frauen in den Wehen liegen dicht an dicht auf Tragen, dann der Kreissaal, das Gebären, bei vielen schnell, dann zurück auf die Station, wo sich je zwei Frauen ein Bett teilen. Klitzekleine Frühchen, minderjährige Mütter. Wie ein früh Geborenes ohne Brutkasten versorgen? Nur wenige Kindsväter kommen zu Besuch, können sich das Fahrgeld zur Klinik leisten. Ein Lehrstück der Menschlichkeit in 94 Minuten.

 

Metro, Eric Pleskow Saal, 20.10., 13:00 (OmeU)

Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel

Dokumentarfilm, DEU, 2017, Regie: Hella Wenders

 

Altersgemischte Klassen, Inklusion von Kindern mit Behinderung und Sprachdefiziten, Notengebung als leidiges Dauerthema – die so frei atmenden Schulfilme von Hella Wenders stechen in ein gesellschaftspolitisches Wespennest, rücken aber nicht hyperventilierende Politiker, sondern die Erfahrungen der Kinder in all ihrer Unterschiedlichkeit in den Vordergrund. Diesmal ist zu sehen, wie es ihren inzwischen pubertierenden Protagonisten nach der gemeinsamen Schulzeit in neuer Umgebung ergeht.

 

Urania, 20.10., 18:30

Fernsehtipps  
montag, 16.10.

360° Geo Reportage - Die Honigsammler von Yunnan

Reportage, DEU, 2016

 

Der Honig aus Yunnan gilt seit jeher als der beste Chinas. Daher tummeln sich dort seit Jahrtausenden die chinesischen Wanderimker. „360° Geo Reportage“ begleitet den Wanderimker Xing Bangwang, der das Ende des Sommers in der Region Dongchuan verbringt. Dort blüht ab August der weiße Raps, aus welchem Xing Bangwang einen besonders hochwertigen Honig gewinnen will. Der Imker Chen Chunfeng hingegen hat sich, um für seinen Bio-Honig zu werben, eine ganz besondere Marketingaktion ausgedacht…

 

ARTE, 09:25 – 10:17 Uhr

360° Geo Reportage - Die neuen Nomaden von Kirgisistan

Reportage, FRA/DEU, 2009

 

Tienschan-Gebirge an der Grenze zu China: Auch dem kirgisischen Hirten Bachit sind die klimatischen Veränderungen in seiner Heimat aufgefallen. Die Gletscher der bis zu 7.000 Meter hohen Gipfel tauen im Frühling im Vergleich zu früher viel schneller. Eine Folge der Klimaerwärmung, mit noch ungeahnten globalen Auswirkungen. Bachit hat sich auf diese Situation eingestellt. Er treibt seine Viehherde im Mai aus dem Dorf hinauf auf eine 3.000 Meter hohe Sommeralm. „360° Geo Reportage“ begleitet ihn und seine 600 Tiere auf dem abenteuerlichen Treck durch gefährliche Schluchten und reißende Gebirgsströme.

 

ARTE, 10:15 – 11:07 Uhr

360° Geo Reportage - Mohair, das Garn der Guten Hoffnung

Reportage, DEU/FRA, 2014

 

Diamantfaser – so wird Mohair auch genannt. Die internationale Modeindustrie hat das feine Haar der Angoraziegen längst wieder für sich entdeckt. Die Preise am Weltmarkt sind so hoch wie nie. Das meiste und auch das edelste Mohair stammt aus der südafrikanischen Halbwüste Karoo. Hier finden die gelockten Angoraziegen optimale Lebensbedingungen. „360° Geo Reportage“ hat einen Winter in der Karoo verbracht und hinter die Kulissen der Mohair-Industrie geschaut.

 

ARTE, 11:10 – 12:02 Uhr

Wiedersehen in Tschetschenien

Dokumentarfilm, FRA, 2015

 

Als junger Kunststudent verliebt sich Alexander Kvatashidze in eine französische Kriegsfotografin, die auf die Gelegenheit wartet, nach Tschetschenien einzureisen. Er begleitet sie und sieht: Angst, Unsicherheit, verstümmelte Körper, tote Kinder. Aber auch Idealisten, Veteranen und Abenteurer. Jahre später macht sich Kvatashidze, nun Filmemacher, auf die Suche nach diesen Menschen, um herauszufinden, was aus ihnen geworden ist und warum sie so bereitwillig in den Krieg gezogen sind. „Wiedersehen in Tschetschenien“ ist ein sehr persönlicher Dokumentarfilm. Über den Krieg, und darüber, was er mit denen macht, die auf ihn blicken.

 

ARTE, 23:40 - 24:49 Uhr

Krieg und Spiele

Dokumentation, DEU, 2016

 

Teils faszinierend, doch überwiegend erschreckend sind die Erkenntnisse, die Karin Jurschicks Dokumentation über Drohnen, Roboter und künstliche Intelligenz präsentiert. Die Filmemacherin hat Militärs und Forscher in Israel und den USA besucht und Einblicke in die Produktion von Kampfdrohnen bekommen – jener unbemannten Fluggeräte, die sich in Computerspielmanier steuern lassen und zielgenau Gebäude zerstören oder Menschen töten.

 

3SAT, 22:25 - 23:55 Uhr

dienstag, 17.10.

Roundup, der Prozess

Dokumentation, FRA, 2017

 

Roundup® ist unter diesem und anderen Markennamen das weltweit am meisten gespritzte Pflanzenschutzmittel. Vierzig Jahre nach dessen Markteinführung wurde sein Wirkstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen und als hormonaktive Substanz eingestuft. Über die Folgen berichteten Opfer und Sachverständige im Oktober 2016 beim Monsanto International Tribunal in Den Haag: Auf der ganzen Welt macht Roundup® krank, vergiftet Menschen, Tiere, Böden. Die Opfer beginnen sich zu wehren. Vor dem Hintergrund der in der Europäischen Union anstehenden Entscheidung über ein Glyphosat-Verbot geht die Autorin des Films, Marie-Monique Robin, dem Skandal auf den Grund.

 

ARTE, 20:15 – 21:45 Uhr

Die Klima-Spione

Dokumentarfilm, FRA, 2016

 

1995 kam es zwischen dem amerikanischen und russischen Geheimdienst zu einer bis dato einzigartigen Zusammenarbeit: Kurz nach dem Ende des Kalten Krieges tauschten die einstigen Erzfeinde im Rahmen eines grenzübergreifenden Forschungsprojekts vertrauliche militärische und wissenschaftliche Informationen aus, um den Klimawandel und seine Auswirkungen besser erforschen zu können. „Die Klima-Spione“ versammelt einzigartige Einblicke in ein kaum bekanntes Kapitel der jüngeren Zeitgeschichte, das zukunftsweisend für internationale Kooperationen in der Klimafolgenforschung sein könnte.

 

ARTE, 21:55 – 23:16 Uhr

Danke für den Regen

Dokumentarfilm, GBR, 2016

 

Vor fünf Jahren greift der kenianische Bauer Kisilu Musya erstmals zur Kamera und beginnt das Leben seiner Familie, seines Dorfes und die desaströsen Auswirkungen des Klimawandels zu filmen. Der Regen – normalerweise ein Segen für das Dürregebiet – wird zu einer zerstörerischen Macht, der die sorgsam gehegten Pflanzen und damit die Lebensgrundlage der kenianischen Familie mit sich reißt. Die Dokumentarfilmerin Julia Dahr begleitet Kisilu, der den Kampf gegen die Zerstörung seiner Ernte, die Ohnmacht im Dorf und für die richtigen politischen Entscheidungen beim UN-Klimagipfel in Paris aufnimmt.

 

ARTE, 23:20 - 00:45 Uhr

mittwoch, 18.10.

Kampf ums Wasser - Olivenanbau extrem in Andalusien

Dokumentation, CH, 2017

 

Andalusien in Spanien ist eine der trockensten Regionen Europas. Die Niederschläge sind weniger geworden und industrielle Olivenplantagen sorgen für Diskussionen. In der Region werden die letzten Grundwasserreserven für die Bewässerung der grossen Plantagen angezapft. Wasser, das den Menschen in der Gegend zunehmend fehlt. Immer mehr Dörfer werden verlassen, vor allem die Jungen gehen weg, Landstriche drohen zunehmend zu verwüsten. Eine Gruppe von Aktivisten kämpft nun ums Wasser.

 

SRF1, 22:55 - 23:55 Uhr

samstag, 21.10.

Mit offenen Karten - Warum gibt es immer noch Hungersnöte?

Magazin, FRA, 2017

 

Wie kommt es, dass im Jahr 2017 noch immer Menschen verhungern? Die Sendung analysiert das verheerende Zusammenspiel von klimatischen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren. Dass Hungersnöte häufig auf Kriege zurückzuführen sind, zeigten in den letzten Monaten die Nahrungsmittelkrisen in Nigeria, im Südsudan, im Jemen und in Somalia.

 

ARTE, 10:25 – 10:37 Uhr

Baobab auf Youtube  

Forest Man

Kurzfilm

 

Since the 1970's Majuli islander Jadav Payeng has been planting trees in order to save his island. To date he has single handedly planted a forest larger than Central Park NYC. His forest has transformed what was once a barren wasteland, into a lush oasis.

 

In einer der Playlists auf unserem Youtube-Channel

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